Herr M. wurde zum Teamleiter von 2 internen Dienstleistungsabteilungen ernannt, nachdem der Vorgänger nach schweren Burnout - Syndromen vor Kurzem das Handtuch geworfen und das Unternehmen verlassen hatte.
M. war bisher Mitarbeiter eines dritten Teams, hatte sich dort als fähiger Kollege präsentiert, aber bis dato noch keine Leitungsfunktion eingenommen. Er nimmt das Angebot der Personalabteilung, sich zur Unterstützung der neuen Aufgabe eines externen Coaches zu bedienen, an.
In der ersten Stunde wird seine Situation und seine Einstellung zur neuen Funktion beleuchtet (seine Angst, sich in Teamsitzungen durchsetzen zu können. Was erwartet sein neuer Chef , Mitarbeiter? und interne Kunden? Wie und von wo sich die notwendige Unterstützung holen? Wie mit zu erwartenden Widerständen im Team umgehen? Zeitmanagement?) und schließlich die Ziele des Coaching-Prozesses schriftlich vereinbart:
Im Verlauf von 5 Coaching-Einheiten werden die genannten
Themen abgearbeitet: In einer Visionsarbeit wird klargestellt, wie ein
erfolgreiches Team agieren soll, M. sammelt mit Hilfe der Teams methodisch die
unterschiedlichen Erwartungshaltungen der Kunden, definiert mit dem Team Abteilungsaufgaben und Prozesse, wodurch sich gleichzeitig
seine Funktion als Leiter der Teams festigt. Es wird erarbeitet, was zu seinen Verantwortungen gehört, welche Aufgaben er delegieren wird, und was dies letztlich für die Tagesarbeit bedeutet. Seine Antreiber und inneren Widerstände werden beleuchtet und in Zusammenhang damit über Zeitmanagement reflektiert.
Einige Wochen nach Abschluss des Coachings meint M.: „Die beiden Teams sind gut gestartet, wir verstehen uns als Dienstleister mit anspruchsvollen Kunden“ „Meinem Chef gegenüber konnte ich klarmachen, welche Unterstützung ich aus welchen Gründen benötige, und ein Teil meiner Erwartungen konnte realisiert werden“ „Ich bin als Teamleiter gut etabliert, und fast alle ziehen an einem Strang, gleichzeitig habe ich kein Problem, mit Widerständen umzugehen“ „Mein Zeitmanagement klappt meistens, manchmal komme ich allerdings in Strudeln“
|