Wie Coaching abläuft

In einem Erstgespräch zwischen Coachee und Coach wird das Ziel für den Coaching-Prozess definiert. Wesentlich ist der Aufbau gegenseitigen Vertrauens, sodass das Coaching zum gewünschten Erfolg führt. Anhand der definierten Ziele wird der/die Coach eine Abschätzung der notwendigen Coaching-Einheiten geben. Ziele, Rahmenbedingungen und voraussichtliche Dauer werden in einer Zielvereinbarung schriftlich festgehalten.

Danach erfolgt in weiteren Arbeitssitzungen von meist 60  bis 90 Minuten der eigentliche Coaching-Prozess:

Durch den Einsatz gezielter Coaching-Methoden, durch Fragen, Spiegeln, durch das gemeinsame Aufspüren von Blockaden, durch Rollenspiele oder durch das Ausleuchten möglicher Zukunftsszenarien und mit Werkzeugen zur besseren Entscheidungsfindung wird partnerschaftlich der Weg in Richtung der Ziele beschritten.

Der/die Coach steuert den Prozess, während der/die Coachee Inhalte und Ressourcen einbringt.

Der/die Klient/in kann den Coaching-Prozess jederzeit abbrechen.

Der/die Coach garantiert dem Klienten/der Klientin absolute Verschwiegenheit und die Einhaltung ethischer Grundsätze, zB. indem sie/er:

  • den Coaching-Prozess im Sinn der und zum Vorteil der Klient/inn/en gestaltet
  • Informationen der Coachees vertraulich behandelt und diese auch für die Zeit nach dem Coaching-Abschluss nicht an Dritte weiter gibt.
  • die Coaching-Beziehung auf einem gleichrangigen Vertrauensverhältnis aufbaut
  • der/dem Coachee ausschließlich in der Coaching-Rolle begegnet, und diese nicht mit anderen Rollen vermischt (Freundschaft, Manager, Mitbewerber).
  • als Coach von Beginn an auf die Einhaltung wichtiger Grundsätze achten wird (zB. wird sie/er die Bearbeitung eines Zieles „Wie kann ich meinen Kollegen besser mobben“ ablehnen, aber das Ziel „Wie kann ich dem Mobbing meines Kollegen/meiner Kollegin xyz besser begegnen“ gerne aufnehmen)